EPS AUS BIS ZU 100 PROZENT RECYCLE-MATERIAL

Presseinformation vom 12.12.2019

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STOROPACK PRÄSENTIERT NEUEN RECYCELTEN ROHSTOFF rEPS FÜR DIE HERSTELLUNG VON SCHUTZVERPACKUNGEN

Metzingen, Dezember 2019. Der Metzinger Schutzverpackungsspezialist geht mit rEPS (recyceltes expandiertes Polystyrol) neue Wege bei der vollständigen Schließung des Recyclingkreislaufs von EPS-Schutzverpackungen. Der Rohstoff rEPS besteht zu 100 Prozent aus recycelten Post Consumer EPS- oder PS-Abfällen. Schutzverpackungen lassen sich aus bis zu 100 Prozent rEPS-Rohstoff produzieren.

Je nach den Anforderungen hinsichtlich Kosten und Eigenschaften kann das Verhältnis zu herkömmlichem EPS (ohne Recycle-Anteil) kundenindividuell gewählt werden. rEPS ist somit eine besonders attraktive Lösung für Unternehmen, die ihre Waren sicher versenden möchten und gleichzeitig Wert auf Nachhaltigkeit legen. Im Zuge eines Kundenprojekts, welches im ersten Quartal 2020 startet, bringt Storopack die ersten Schutzverpackungen aus 100 Prozent rEPS auf den Markt.
 
Eigenproduktion vom Reczyklat bis zur Schutzverpackung
Der Schutzverpackungsspezialist setzt bei der Herstellung von rEPS auf ein neues Produktionsverfahren. Storopack ist dabei der erste Produzent mit einer vollintegrierten und patentierten Fertigung des neuen Rohstoffs. Sowohl das Recycling als auch die Produktion der rEPS-Perlen finden ausschließlich in den eigenen Werken statt.

Expandierte Kunststoffe, und vor allem expandiertes Polystyrol (EPS), gehören zu den weltweit am häufigsten verwendeten Kunststoffen. Dies ist vor allem auf die Verwendung als Schutzverpackung für Haushaltsgeräte oder Elektronikwaren zurückzuführen, da die Materialeigenschaften von EPS hierfür sehr viele Vorteile vereinen. Aufgrund der aber meist kurzen Lebensdauer von Verpackungen ist es wichtig, diese zu sammeln und ökologisch sinnvoll wiederzuverwerten. Genau hier setzt der neue, innovative Rohstoff rEPS von Storopack an.

Dies zeigt, dass EPS nicht nur vollständig recycelbar ist, sondern auch zu 100 Prozent für die Herstellung neuer Schutzverpackungen wiederverwendet und somit der Recyclingkreislauf geschlossen werden kann. „Die Herausforderung bei der Entwicklung von rEPS bestand darin, einen nachhaltigeren, aber vor allem effizienten Kreislauf für EPS-Schutzverpackungen zu schaffen und die wichtigen Eigenschaften des Produktes beizubehalten. Dies ist uns dank einer außergewöhnlichen Teamleistung gelungen“, erklärt Charles Poisson, Director Research & Development des Geschäftsbereichs Molding bei Storopack.
Mit dem neuen recycelten Rohstoff rEPS lassen sich Schutzverpackungen aus bis zu 100 Prozent Recycle-Material herstellen.