Abgebildet ist eine Nahaufnahme von zwei nachhaltigen Papierpolstersträngen.

FRAGEN UND ANTWORTEN ZUM THEMA „PAPERplus® CLASSIC GRASS“

Wie viel Wasser, Energie und CO2 wird bei der Herstellung von Graspapier im Vergleich zur Herstellung herkömmlichen Holzzellstoffs gespart?

Der industrielle Wasserbedarf für die Herstellung beträgt weniger als einen Liter pro Tonne Grasfaserstoff. Zum Vergleich: Für eine Tonne Holzzellstoff werden rund 6.000 Liter Wasser benötigt. Der Energiebedarf liegt bei rund 150 kWh für eine Tonne Grasfaserstoff, für eine Tonne Holzzellstoff sind es etwa bis zu 6.000 kWh. Daraus ergibt sich eine CO2-Reduktion von rund 4,8 Tonnen, verglichen mit der Herstellung herkömmlichen Holzzellstoffs werden 75 Prozent an CO2 gespart. Darüber hinaus wird auf alle Prozesschemikalien verzichtet, die für die Holzzellstoffproduktion benötigt werden.

Woher stammt das Gras, das zu Graspapier verarbeitet wird?

Das Gras stammt aus der Biosphärenregion Schwäbische Alb in Baden-Württemberg.

Aus welchem Zellstoff bestehen die restlichen 50 Prozent?

Die restlichen 50 Prozent bestehen aus herkömmlichem Holzzellstoff.

Ist Graspapier lebensmittelunbedenklich?

Die Lebensmittelunbedenklichkeit des Graspapiers wird durch ein ISEGA Zertifikat bestätigt, außerdem ist das Material recyclingfähig und industriell kompostierbar.

Kann Graspapier zu Heuschnupfenreaktionen führen?

Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass Graspapier auch für Menschen mit Heuschnupfen geeignet ist, eine finale Bestätigung dafür steht noch aus. Grundsätzlich bedeutet Heuschnupfen eine Allergie gegen Pollen (Blütenstaub). Im Graspapier sind Graspartikel wie auch der Holzzellstoff dagegen fest eingebunden.

Lässt sich Graspapier bedrucken?

Ja, Graspapier lässt sich unter anderem auch für grafische Anwendungen und als Büropapier einsetzen. Details zu speziellen Einsatzgebieten kann der Hersteller Scheufelen beantworten, www.scheufelen.com

Eignet sich Graspapier zur Herstellung von Wellenstoffrohpapieren?

Graspapier der Papierfabrik Scheufelen ist auch zur Herstellung von Wellpappenrohpapieren, Linern und Faltschachteln, aber auch für grafische Anwendungen geeignet. Produktbeispiele aus relevanten Marktsegmenten wurden im Rahmen einer seit September 2016 bestehenden Kooperation durch Master-Studenten der Hochschule der Medien (Stuttgart) und Produktentwickler der Papierfabrik Scheufelen im neuen Lenningen Packaging Campus erfolgreich zur Marktreife entwickelt und zeigen ein enormes Potenzial. Details zu speziellen Einsatzgebieten kann der Hersteller Scheufelen beantworten, www.scheufelen.com

Welche Auswirkungen hat das Recycling von Graspapier im allgemeinen Kreislaufsystem?

Verbraucher können Graspapier ganz einfach übers Altpapier oder in der Papiertonne entsorgen. Des Weiteren gilt: Graspapier ist nach der Methode PTS‐RH 021/97 in der Kategorie „Verpackung“ uneingeschränkt physikalisch rezyklierbar.

Welche Polsterwirkung bietet PAPERplus® Classic Grass im Vergleich zu anderen Storopack Schutzverpackungen aus Kraft-/Recycling-Papier?

PAPERplus® Classic Grass zeichnet sich durch die von anderen Storopack Papiertypen gewohnten, hervorragenden Verpackungseigenschaften aus und eignet sich besonders zum Ausfüllen von Hohlräumen und zum Verpacken von Versandgut zwischen fünf und 50 Kilogramm. Auch die Polsterwirkung entspricht der anderer Storopack Papiertypen.

Womit lässt sich PAPERplus® Classic Grass verarbeiten?

Polster aus PAPERplus® Classic Grass lassen sich mit den Papierpolstersystemen PAPERplus® Classic und Classic² direkt am Packplatz produzieren.

Lassen sich Schutzverpackungen aus PAPERplus® Classic Grass recyceln?

Schutzverpackungen aus PAPERplus® Classic Grass sind recyclingfähig und zudem industriell kompostierbar. Verbraucher können Graspapier ganz einfach übers Altpapier oder in der Papiertonne entsorgen.